Einen größeren Kontrast kann man sich kaum vorstellen: Die spannenden Nahaufnahmen von Gesteinsstrukturen der Fotokünstlerin Michaela Auer und die fernen Staubstrukturen der Milchstraße im Panoramadisplay des Planetariums. „Wein und Gestein“ ist das Motto der Fotoausstellung, die bei einer kleinen Vernissage im Foyer des Planetariums eröffnet wurde. Die Bilder zeigen beeindruckende Muster auf Steinen von Weinbergen aus Deutschland, Österreich und Frankreich.

Tickets unter: www.planetarium-ursensollen.de/programm

astronews.com - Aktuelle Meldungen

  • Hubble: Schwarzes Loch mittlerer Masse in Omega Centauri
    Omega Centauri sieht auf den ersten Blick zwar aus wie ein Kugelsternhaufen, ist aber wohl keiner: Stattdessen dürfte es sich um die Reste einer Zwerggalaxie handeln, die vor langer Zeit mit der Milchstraße verschmolzen ist. Neu entdeckte, extrem schnelle Sterne in Omega Centauri zeigen nun, dass sich im Zentrum ein Schwarzes Loch mittlerer Masse befindet. (12. Juli 2024)
  • Sunrise III: Sonnenteleskop zum Beobachtungsflug gestartet
    Das ballongetragene Sonnenobservatorium Sunrise III ist gestartet. Gestern Morgen um 6.24 Uhr hob es vom Esrange Space Center in der Nähe der nordschwedischen Kleinstadt Kiruna ab. Der Beobachtungsflug soll mehrere Tage dauern und dem Team einen detaillierten Blick auf die Sonne ermöglichen. Parallel finden auch Beobachtungen von der Erde aus und aus dem All statt. (11. Juli 2024)
  • Einstein-Teleskop: Laserlicht für Gravitationswellen-Detektor der dritten Generation
    Mit dem Einstein-Teleskop soll in Europa ein Gravitationswellen-Detektor der dritten Generation entstehen, der etwa zehn Mal empfindlicher ist als aktuelle Instrumente. Die Technologien dafür werden in der Forschungsanlage ETpathfinder in Maastricht entwickelt und getestet. Nun ist dort eine neue Laserquelle angekommen, die von Forschenden in Hannover entwickelt wurde. (10. Juli 2024)
  • Neutronensterne: Protonen stabilisieren nukleare Pasta im Inneren von Neutronensternen
    Das Innere von Neutronensternen ist deutlich exotischer als sich die meisten Menschen vorstellen dürften. So könnten sich hier Protonen und Neutronen zu Platten und Fäden verformen und eine Art "nukleare Pasta" bilden. Neue Berechnungen zeigen nun, wie aus dem Atomkern herausfließende Protonen diese Pasta stabilisieren können. (9. Juli 2024)
  • Mikrometeoriten: Ein Staubteilchen vom Rand des Sonnensystems
    Mikrometeoriten sind winzige Staubpartikel, die sich beispielsweise auf Hausdächern finden lassen. Einem internationalen Forschungsteam ist es nun gelungen, die Entstehungsorte von zwei Mikrometeoriten mit hoher Wahrscheinlichkeit aufzuklären. Beide befanden sich in Staub, der auf dem Dach des Physikgebäudes der TU Berlin eingesammelt wurde. (8. Juli 2024)
  • Ariane: Der erste Start der neuen Ariane 6 steht bevor
    Nach zahlreichen Verzögerungen soll es in der kommenden Woche endlich soweit sein: Die neue europäische Trägerrakete Ariane 6, Nachfolger der erfolgreichen Ariane-5-Raketen, soll erstmals von Kourou in Französisch-Guyana aus ins All starten. Mit der Ariane 6 will Europa sich weiterhin einen eigenständigen, aber auch günstigeren und flexibleren Zugang ins All sichern. (5. Juli 2024)
  • Kleinsatelliten: Lageregelung von Satelliten mithilfe von Künstlicher Intelligenz
    Eine gut funktionierende Lageregelung ist für den Betrieb von Satelliten entscheidend. An der Universität Würzburg wird gerade ein Lageregler entwickelt, der mithilfe von Künstlicher Intelligenz funktioniert und Satelliten selbstständig manövrieren soll. Getestet werden soll die neue Technologie direkt im All - an Bord des Kleinsatelliten InnoCube. (4. Juli 2024)
  • EarthCARE: Der erste Blick in das Innere von Wolken
    Weniger als einen Monat nach seinem Start hat der EarthCARE-Satellit von ESA und JAXA das erste Bild eines seiner Instrumente geliefert - ein Bild, das zum ersten Mal aus dem Weltraum die innere Struktur und Dynamik von Wolken enthüllt. Es gibt einen kleinen Einblick in das künftige Potenzial des Instruments. Erste Daten der anderen Instrumente soll es in Kürze geben. (3. Juli 2024)
  • Meteoriten: Warum Asteroiden Wasser auf die Erde bringen konnten
    Woher stammt das Wasser auf der Erde? Ein wichtiger Lieferant dürften Bruchstücke von Asteroiden gewesen sein, die sich weit von der Sonne entfernt gebildet haben - und zwar später, langsamer und bei tieferen Temperaturen. Ohne diese "Nachzügler" wäre unser Heimatplanet vermutlich eine trockene Welt geblieben und die Entstehung von Leben kaum möglich gewesen. (2. Juli 2024)
  • Der Sternhimmel im Juli 2024: Sonnenferne, Hundstage und Saturn am Abendhimmel
    Der Juli ist der erste komplette Sommermonat. Die Nächte sind weiterhin kurz, so dass viele auf gutes Wetter hoffen dürften, um zumindest diese Zeit optimal für Beobachtungen nutzen zu können. Am Himmel gibt es einiges zu sehen und mit Saturn hat sich sogar ein Planet wieder an den Abendhimmel vorgearbeitet. Die Erde erreicht am 5. Juli den sonnenfernsten Punkt ihrer Bahn. (1. Juli 2024)
  • Gravitationswellen: Präzises Modell für aufeinandertreffende Schwarze Löcher
    Ein internationales Forschungsteam hat jetzt die Dynamik aufeinandertreffender Schwarzer Löcher mit bisher unerreichter mathematischer Präzision beschrieben. Die jetzt veröffentlichte Studie liefert neue Einblicke in die gravitativen Wechselwirkungen zwischen diesen Objekten und erlaubt eine präzisere Vorhersage der dabei ausgesandten Gravitationswellen. (28. Juni 2024)
  • Raumfahrtmedizin: Weniger Sauerstoff in Habitaten auf Mars und Mond?
    Neue Habitate auf Mond oder Mars und Raumfahrzeuge könnten mit einem niedrigeren Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre betrieben werden. Doch wie wirkt sich dieser Sauerstoffmangel und die Schwerelosigkeit auf das Gehirn aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Forschungsvorhaben europäischer Studierender, denen die ESA dafür einen Parabelflug ermöglicht. (27. Juni 2024)
  • Teilchenphysik: Auf der Suche nach neuer Physik und Dunkler Materie
    Neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums und über die Beschaffenheit der Dunklen Materie erhofft sich die Wissenschaft vor allem von der Teilchenphysik. Diese forscht oft in internationalen Teams an gewaltigen Beschleunigeranlagen. Trotzdem muss die Finanzierung der einzelnen Partnerinstitute national gesichert werden. In Karlsruhe ist dies nun für die kommenden drei Jahre gelungen. (26. Juni 2024)
  • Aktive Galaxien: Ein supermassereiches Schwarzes Loch erwacht
    Lange Zeit war SDSS1335+0728 eine unscheinbare Galaxie im Sternbild Jungfrau, bis sie vor rund fünf Jahren plötzlich heller zu leuchten begann als jemals zuvor. Neue Beobachtungen und die Auswertung von Archivmaterial deuten darauf hin, dass das zentrale Schwarze Loch in dem System gerade aufgewacht ist und Material aus seiner Umgebung verschlingt. (25. Juni 2024)
  • Parabelflüge: Mit einem Exoskelett für Aufgaben im Weltraum trainieren
    Wie lassen sich feinmotorische Aufgaben, die von Astronautinnen und Astronauten im Weltraum durchgeführt werden sollen, auf der Erde trainieren? Ein spezielles Exoskelett könnte ein vergleichsweise günstiges Training erlauben und auch bei der Rehabilitation von Patienten auf der Erde helfen. Es wurde während der jüngsten Parabellflugkampagne des DLR getestet. (24. Juni 2024)
  • LHC: Weitere Forschung zu Urknall und Higgs-Teilchen
    Deutsche Forschungsgruppen beteiligen sich weiter an Experimenten am Large Hadron Collider am Genfer CERN. So stehen Hamburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den kommenden drei Jahren fünf Millionen Euro zur Verfügung, um sich an der Auswertung und Weiterentwicklung eines Experiments zu beteiligen, die das Higgs- und andere Teilchen erforschen sollen. (21. Juni 2024)

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