Am Astronomietag bieten Sternwarten, Vereine, Planetarien, Forschungsinstitute und Amateurastronomen zahlreiche Aktivitäten, damit jeder einmal den Sternhimmel live erleben kann – zentral koordiniert von der Vereinigung der Sternfreunde e.V.

Auch die das Planetarium mit Sternwarte Ursensollen wird sich beteiligen!
Tickets sind unter https://www.planetarium-ursensollen.de/programm/ oder in Eventim-Vorverkaufsstellen verfügbar.

TDA 2023

astronews.com - Aktuelle Meldungen

  • Sagittarius A*: Die superschnellen Babysterne im Zentrum der Milchstraße
    Die Babysterne in der Umgebung des supermassereichen Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße verhalten sich anders als erwartet: Sie beschreiben ähnliche Bahnen wie bereits bekannte Hochgeschwindigkeitssterne und ordnen sich in einem bestimmten Muster um das Schwarze Loch an. Grund für diese Anordnung ist offenbar das Schwarze Loch. (17. Juni 2024)
  • Voyager 1: Alle vier wissenschaftlichen Instrumente liefern wieder Daten
    Alle vier noch aktiven wissenschaftlichen Instrumente der Sonde Voyager 1 liefern wieder lesbare Daten. Damit konnte ein Mitte November 2023 aufgetretenes Problem mit der Datenübertragung von Voyager 1 vollständig gelöst werden. Die Reparatur der Sonde, die sich rund 24 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt befindet, erforderte einige Kniffe. (14. Juni 2024)
  • Sternhaufen: Viele nahe Sternhaufen stammen aus nur drei Familien
    Ein internationales Team von Astronominnen und Astronomen hat die Entstehungsgeschichte von jungen Sternhaufen entschlüsselt, die wir teilweise am Nachthimmel mit bloßem Auge sehen können: Offenbar gehören die meisten nahegelegenen jungen Sternhaufen nur drei Familien an, die jeweils aus sehr massereichen Sternentstehungsregionen stammen.  (13. Juni 2024)
  • Jupiter: Stürmisch bis in 2000 Kilometer Tiefe
    Die Orkane, die in streifenartigen Sturmbändern über den Jupiter rasen, setzen sich weit ins Innere seiner Atomsphäre fort. Das ist das Ergebnis von jetzt vorgestellten Computersimulationen, mit denen die Vorgänge in der Atmosphäre des Gasriesen so realistisch wie nie zuvor modelliert wurden. Erst in einer Tiefe von etwa 2000 Kilometern dürften die Winde abrupt abreißen. (12. Juni 2024)
  • Mars: Wasserfrost auf den höchsten Vulkanen des Mars
    Zum ersten Mal wurde auf den gewaltigen Vulkanen auf dem Mars, den höchsten Bergen in unserem Sonnensystem, Wasserfrost nachgewiesen. Das internationale Team verwendete für ihre Studie hochauflösende Farbbilder der Berner Marskamera CaSSIS an Bord der ESA-Sonde ExoMars Trace Gas Orbiter. Bestätigt wurden die Daten dann durch die Sonde Mars Express. (11. Juni 2024)
  • James Webb: Protoplanetare Scheiben um massearme Sterne sind anders
    Ein Forschungsteam hat mit dem Weltraumteleskop James Webb eine planetenbildende Scheibe um einen jungen und sehr massearmen Stern untersucht. Die Ergebnisse zeigen die bislang reichhaltigste chemische Zusammensetzung aus Kohlenwasserstoffen in einer protoplanetaren Scheibe, einschließlich des ersten Nachweises von Ethan außerhalb des Sonnensystems. (10. Juni 2024)
  • Parabelflüge: Seit 25 Jahren Parabelflugkampagnen des DLR
    Die ESO hat mit einem internationalen Konsortium eine Vereinbarung für den Bau des leistungsstarken Spektrographen ANDES für das Extremely Large Telescope unterzeichnet. Das Instrument soll nach Anzeichen von Leben auf Exoplaneten suchen, die ersten Sterne identifizieren, Variationen der fundamentalen Konstanten der Physik testen und die Beschleunigung der Expansion des Universums messen. (6. Juni 2024)
  • ELT: Ein Instrument für die Suche nach Lebensspuren auf Exoplaneten
    Die ESO hat mit einem internationalen Konsortium eine Vereinbarung für den Bau des leistungsstarken Spektrographen ANDES für das Extremely Large Telescope unterzeichnet. Das Instrument soll nach Anzeichen von Leben auf Exoplaneten suchen, die ersten Sterne identifizieren, Variationen der fundamentalen Konstanten der Physik testen und die Beschleunigung der Expansion des Universums messen. (6. Juni 2024)
  • Relativitätstheorie: Wie sich Höhenunterschiede mit Atomuhren messen lassen
    In München vergeht die Zeit schneller als in Braunschweig - was sich zunächst merkwürdig anhört, ist physikalisch korrekt und eine Folge von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie: Beide Städte liegen nämlich in unterschiedlicher Höhe. Moderne Atomuhren erlauben es nun, diesen Gangunterschied zu bestimmen und daraus die Höhendifferenz abzuleiten. (5. Juni 2024)
  • Texus: Die Vorteile von Strömungsforschung in Schwerelosigkeit
    Experimente in Schwerelosigkeit sind aufwendig, versprechen aber einen großen Nutzen für die Forschung: So war es bislang nicht gelungen, Modelle für eine wichtige Klasse von Durchmischungseffekten experimentell zu bestätigen, da die Schwerkraft die Effekte immer überlagerte. Nun konnten solche Experimente auf einer Höhenforschungsrakete durchgeführt und ausgewertet werden. (4. Juni 2024)
  • Elementarteilchenphysik: Theorie und Experiment nehmen starke Wechselwirkung gemeinsam ins Visier
    Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen experimenteller und theoretischer Forschung soll im Rahmen eines neuen Sonderforschungsbereichs an der Universität Mainz versucht werden, eine der vier Grundkräfte der Physik, die starke Wechselwirkung, genauer zu erforschen. Insbesondere will man nach Phänomenen jenseits des Standardmodells fahnden. (3. Juni 2024)
  • Der Sternhimmel im Juni 2024: Sommeranfang, Sommersterne und Planeten vor Sonnenaufgang
    Es wird langsam Sommer - auch am nächtlichen Himmel: Die kurzen Nächte im Juni werden mehr und mehr von den Sternen der warmen Jahreszeit dominiert, die offiziell am 20. Juni beginnt. Planetenfreunde müssen Frühaufsteher sein, um Planeten zu sehen, denn vom abendlichen Himmel haben sich diese erst einmal zurückgezogen. Venus steht sogar in Konjunktion zur Sonne und bleibt unsichtbar. (31. Mai 2024)
  • Lucy: Begleiter des Asteroiden Dinkinesh ist Doppelmond
    Beim Vorüberflug der Sonde Lucy am Asteroiden Dinkinesh wurde nicht nur ein bislang unbekannter Begleiter entdeckt, sondern auch, dass es sich bei diesem um einen Kontakt-Binärkörper handelt. Erste Analysen der bei dem Vorüberflug gewonnenen Daten lieferten jetzt ein Entstehungsszenario für das ungewöhnliche System. (31. Mai 2024)
  • VLT: Magnetismus bei massereichen Sternen außerhalb der Milchstraße nachgewiesen
    Erstmalig wurden Magnetfelder in drei massereichen, heißen Sternen in unseren Nachbargalaxien, den Großen und Kleinen Magellanschen Wolken, nachgewiesen. Ein solcher Nachweis ist von besonderer Bedeutung, um mehr über die Entstehung massereicher Sterne in einer Umgebung zu erfahren, die sich von unserer Milchstraße unterscheidet. (30. Mai 2024)
  • EarthCARE: Blick auf die Wechselwirkungen in der Erdatmosphäre
    In der vergangenen Nacht ist der europäisch-japanische Erdbeobachtungssatellit EarthCARE erfolgreich vom kalifornischen Vandenberg aus ins All gestartet. Mit seinen vier Instrumenten soll der Satellit wichtige Informationen über den Aufbau und die Zusammensatzung unserer Atmosphäre liefern. EarthCARE ist der größte und komplexeste Earth-Explorer-Satellit im Erdbeobachtungsprogramm der ESA. (29. Mai 2024)
  • Lichtverschmutzung: Fast die Hälfte der Erdoberfläche betroffen
    Lichtverschmutzung geht alle an, nicht nur die Astronomie: Aktuelle Studien zeigen, wie zusätzliches Licht das Leben von Menschen und Tieren ungünstig beeinflussen kann. Eine neue Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass fast die Hälfte der Erdoberfläche von Lichtverschmutzung durch künstliche Beleuchtung betroffen ist. Dabei bleibt bestimmte Beleuchtung oft unentdeckt. (28. Mai 2024)

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