Am Astronomietag bieten Sternwarten, Vereine, Planetarien, Forschungsinstitute und Amateurastronomen zahlreiche Aktivitäten, damit jeder einmal den Sternhimmel live erleben kann – zentral koordiniert von der Vereinigung der Sternfreunde e.V.

Auch die das Planetarium mit Sternwarte Ursensollen wird sich beteiligen!
Tickets sind unter https://www.planetarium-ursensollen.de/programm/ oder in Eventim-Vorverkaufsstellen verfügbar.

TDA 2023

astronews.com - Aktuelle Meldungen

  • Forschung: Deutsches Zentrum für Astrophysik bezieht Interimsstandort in Görlitz
    Im Deutschen Zentrum für Astrophysik in Görlitz und Bautzen sollen einmal über tausend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten und von dem Zentrum zudem ein wirtschaftlicher Impuls für die gesamte Region ausgehen. In dieser Woche wurde nun offiziell der Interimsstandort des Zentrums im historischen Postgebäude in Görlitz eröffnet. (23. Februar 2024)
  • Radioastronomie: Aus MeerKAT wird MeerKAT+
    MeerKAT, das mit 64 Schüsseln größte Radioteleskop der südlichen Hemisphäre und eines von zwei SKA-Vorläuferinstrumenten in Südafrika, wird derzeit zu MeerKAT+ ausgebaut. Jetzt wurde die erste MeerKAT+-Antenne in der südafrikanischen Karoo-Halbwüste feierlich übergeben. Für die Beteiligten war die Zeremonie ein wichtiger Schritt für die Radioastronomie. (22. Februar 2024)
  • Gaia: Neues über die Radcliffe-Welle der Milchstraße
    Erst vor wenigen Jahren wurde in nur 500 Lichtjahre Entfernung eine riesige, wellenförmige, zusammenhängende Kette aus Gaswolken entdeckt, die entlang eines Spiralarms unserer Galaxie Sternhaufen bildet – die sogenannte Radcliffe-Welle. Neue Auswertungen liefern nun neue Daten zu dieser Struktur und zeigen, dass es in unserer Nachbarschaft offenbar keine größeren Mengen an Dunkler Materie gibt. (21. Februar 2024)
  • Very Large Telescope: Lange übersehener Quasar mit Rekordwerten
    Mithilfe des Very Large Telescope der ESO wurde nun ein heller Quasar untersucht, der offenbar nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern sogar das leuchtstärkste Objekt, das jemals beobachtet wurde. Gleichzeitig handelt es sich vermutlich um das am schnellsten wachsende Schwarze Loch. Trotz dieser Rekordwerte war der Quasar lange Zeit übersehen worden. (20. Februar 2024)
  • MASS-PEX: Projekt entwickelt 3D-Drucktechnologie für den Weltraum
    Durch die Herstellung wichtiger Bauteile direkt im Weltraum könnte sich manches Transportproblem lösen und die Raumfahrt kostengünstiger gestalten lassen. Eine wichtige Rolle dürfte dabei der 3D-Druck spielen: Im Rahmen eines neuen Projekts soll diese Technologie nun zur Marktreife entwickelt werden und ein System zum Druck von Strukturen aus Photopolymeren im Weltraum entstehen. (19. Februar 2024)
  • Relativitätstheorie: Neue Lösung erlaubt ineinander verschachtelte Gravasterne
    Würde es Gravasterne tatsächlich geben, sähen sie für einen weit entfernten Beobachter ähnlich aus wie Schwarze Löcher. Zwei theoretische Physiker haben jetzt eine neue Lösung der Allgemeinen Relativitätstheorie Albert Einsteins gefunden, der zufolge Gravasterne aufgebaut sein könnten wie eine russische Matrjoschka-Puppe: Im Inneren eines Gravasterns befände sich sein weiterer Gravastern. (16. Februar 2024)
  • Simulation: Der Antrieb für Neutronensternverschmelzungen
    Die Verschmelzung und Kollision von Neutronensternen verursacht gewaltige Kilonova-Explosionen und Gammastrahlenblitze. Schon lange wird vermutet, dass ein ausgedehntes und extrem starkes Magnetfeld der Motor für diese hochenergetischen Phänomene ist. Neue, detaillierte Computersimulationen konnten nun den zugrunde liegenden Mechanismus aufklären. (15. Februar 2024)
  • eROSITA: Messungen des Materiegehalts des Universums bestätigen Standardmodell
    Das deutsche eROSITA-Konsortium hat jetzt präzise Messungen des gesamten Materiegehalts des Universums und seiner Verklumpung vorgestellt. Diese basieren auf einer Analyse, wie sich Galaxienhaufen im Laufe der Zeit entwickeln haben. Die Ergebnisse bestätigen das kosmologische Standardmodell. Zudem wurde ein umfassender Katalog von Galaxienhaufen und Superhaufen vorgestellt. (14. Februar 2024)
  • Event Horizon Telescope: Der magnetische Startpunkt des Jets von Perseus A
    Mit dem Event-Horizon-Teleskop ist es gelungen, den Startpunkt eines sich entwickelnden Plasmajets mit ultrahoher Winkelauflösung zu untersuchen. Beobachtet wurden magnetische Strukturen im Zentralbereich der Radiogalaxie Perseus A, in dem sich eines der nächstgelegenen aktiven supermassereichen Schwarzen Löcher in unserer kosmischen Nachbarschaft befindet. (13. Februar 2024)
  • Extrasolare Planeten: Wanderung von Sub-Neptunen könnte Exoplaneten-Lücke erklären
    Die ominöse Lücke in der Größenverteilung von Exoplaneten bei etwa zwei Erdradien könnte sich durch die Wanderung von eisigen, sogenannten Sub-Neptunen in die Innenbereiche ihrer Planetensysteme und den Verlust der Gashülle von kleineren Gesteinsplaneten erklären. Das ergaben jetzt neue, detailliertere Computersimulationen. (12. Februar 2024)
  • GRAVITY: Masse eines Schwarzen Lochs im jungen Universum bestimmt
    Durch Kombination aller vier Teleskopeinheiten des Very Large Telescope konnte nun die Masse eines Schwarzen Lochs in einer Galaxie bestimmt werden, die wir in einer Zeit sehen, als das Universum nur zwei Milliarden Jahre alt war. Mit nur 300 Millionen Sonnenmassen ist das Schwarze Loch im Vergleich zur Masse seiner Wirtsgalaxie überraschend klein. (9. Februar 2024)
  • EarthCARE: Wie Aerosole und Wolken das Klima beeinflussen
    Der europäisch-japanische Umweltsatellit EarthCARE wird Deutschland in Kürze Richtung Startplatz in Kalifornien verlassen. EarthCARE soll wichtige Daten über die Wechselwirkungen von Aerosolen und Wolken in der Erdatmosphäre liefern und damit entscheidende Informationen zur Dynamik des Klimas. Dabei spielt auch das deutsche Forschungsflugzeug HALO eine wichtige Rolle. (8. Februar 2024)
  • Raumfahrtmedizin: Neuer internationaler Studiengang Weltraummedizin
    Kälte, Isolation, Schwerelosigkeit: An Orten wie der Antarktis oder dem All ist der Mensch extremen Bedingungen ausgesetzt. Wie er sich daran anpasst und wie sich negative Auswirkungen abmindern lassen, untersucht die Raumfahrtmedizin. Ab dem Wintersemester 2024 lässt sich dieses Fach studieren - an gleich drei europäischen Universitäten. Bewerbungsschluss ist der 1. März. (7. Februar 2024)
  • Meteoriten: Havelland-Meteoriten gehören einer seltenen Klasse an
    Am frühen Morgen des 21. Januar wurde ein heller Meteor über Berlin beobachtet. Zahlreiche Bruchstücke fanden sich anschließend im Havelland, die ersten davon wurden nun untersucht: Sie haben die seltene chemische Zusammensetzung vom Typ Aubrit. Für die Forschung stellt dies einen Glücksfall dar, könnten die Trümmer von Asteroid 2024 BX1 doch sogar bei der Erforschung des Merkurs helfen. (6. Februar 2024)
  • Gravitationswellen: Grünes Licht von der ESA für LISA-Mission
    LISA hat eine weitere wichtige Hürde genommen: Nach ausführlicher Prüfung des Konzepts für einen Gravitationswellendetektor im All durch Fachleute der europäischen Weltraumorganisation ESA, bestätigte deren Science Programme Committee, dass die Entwicklung der Mission wie geplant fortgesetzt werden kann. LISA soll Mitte der 2030er Jahre starten. (2. Februar 2024)
  • Der Sternhimmel im Februar 2024: Planetare Abschiede am winterlichen Himmel
    Noch immer ist Winter am Himmel und wenn es das Wetter zulässt, lohnt ein Streifzug durch die typischen Sternbilder dieser Jahreszeit. Im Himmelsjäger Orion lässt sich beispielsweise eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete entdecken und der Fuhrmann lockt mit gleich drei hellen Sternhaufen. Am Morgenhimmel gibt der Planet Venus, am Abend der Jupiter seine Abschiedsvorstellung. (1. Februar 2024)

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